Team

Dr.med. Susanne Doerr

Geboren 1974


  • 1996-2002: Studium der Humanmedizin an der Universität Regensburg.
  • Promotion am Institut für Pathologie der Universität Regensburg (Leitung Prof. Dr. Hofstädter).
  • 2002-2006: Assistenzärztin an der Neurologischen Klinik der Universität Regensburg (Leitung Prof. Dr. Bogdahn).
  • 2006-2007: Weiterbildungsassistentin an der Fachklinik für psychische Erkrankungen Danuvius Klinik Ingolstadt (Leitung Dr. Mager).
  • 2007: Fachärztin für Neurologie.
  • 2007-2008: Angestellte Fachärztin in der Gemeinschaftspraxis für Neurologie/ Psychiatrie und Psychosomatik Dr. Hiedl, Goerig & Kollegen Freising.
  • 2008-2015: Oberärztin in der Neurologischen Abteilung des Klinikums München-Pasing (Helios Klinik München-West, (Leitung Dr. Lechner).
  • 2015-2016: Angestellte Fachärztin im Neuro-Psychiatrischen Zentrum München-Riem.
  • 2016: Niederlassung bzw. Übernahme einer kassen- und privatärztlichen neurologischen Einzelpraxis in der Augustenstraße 1.
Lebt mit Mann und Tochter in Aschau im Chiemgau.

Christine Kastner

Medizinische Fachangestellte
Praxismanagerin

Gabriele Melardi

Medizinische Fachangestellte

Meryem Devecioglu

Medizinische Fachangestellte,
QM Beauftragte

Leistungsspektrum

Wir möchten Ihnen die wichtigsten Untersuchungsverfahren vorstellen, die Sie in unserer Praxis in Anspruch nehmen können.

 

  • Doppler- und Duplexsonographie der extra- und intrakraniellen Gefäße (Neurosonographie)
    Die Untersuchung wird zur Diagnose von Gefäßerkrankungen angewandt. Es können Gefäßverengungen und Gefäßwandveränderungen erkannt werden.
    (Untersuchungsdauer: 20 Minuten)
  • Elektroenzephalografie (EEG)
    Dieses Verfahren zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns auf, und erlaubt diagnostische Rückschlüsse vor allem bei epileptischen Anfällen und Zuständen mit unklarer Bewusstlosigkeit.
    (Untersuchungsdauer: 20 Minuten)
  • Evozierte Potentiale (EP)
    Mit dieser Untersuchung wird die Funktionsfähigkeit in der Gesamtheit eines Sinnesbahnsystems geprüft
    (Untersuchungsdauer: 10 Minuten)
  • Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)
    Durch elektrische Reizung wird die Leitgeschwindigkeit der Haut- und Muskelnerven gemessen.
    (Untersuchungsdauer: ca. 15 Minuten)
  • Elektromyographie (EMG)
    Mit einer dünnen Nadel werden elektrische Aktivitäten gemessen, um Funktionsstörungen der Muskeln und Nerven festzustellen. Bei Blutungsneigung (z.B. Antikoagulation) kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden.
    (Untersuchungsdauer: ca. 5- 15 Minuten)
  • Lumbalpunktion (LP)
    Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit wird mit Hilfe einer kleinen Kanüle, die im Bereich der Lendenwirbelsäule in den Rückenmarkskanal eingeführt wird, entnommen. Die Flüssigkeit wird im Labor untersucht, um v.a. entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems nachzuweisen.
  • Neuropsychologische Testverfahren
    Durch die testpsychologische Diagnostik werden Wahrnehmung, Konzentration und Merkfähigkeit im Rahmen der Demenzabklärung geprüft (Uhrentest, MMST, DemTect).
    Auch werden Tests (BDI II, GAD- 7, AUDIT-C) zur diagnostischen Einordnung und Schweregradeinteilung, insbesonderer psychiatrischer Krankheitsbilder, angewandt.
  • Blutentnahmen und Medikamentenspiegelbestimmung
  • Infusionstherapie
  • Botulinumtoxintherapie bei chronischer Migräne sowie bei Spastik nach Schlaganfall
  • Indikationstellung und Einleitung von Rehabilitationsbehandlungen
  • Vermittlung von spezialisierten Psychotherapeuten
  • Patienten- und Angehörigenschulung bei Morbus Parkinson, Demenzerkrankungen, Epilepsie und Multipler Sklerose
  • Reisemedizinische Beratung bei neurologischen Erkrankungen
  • Schlaganfallcheck
  • Demenzcheck

 

Krankheitsspektrum

  • Periphere Nervenschädigung
    Dazu gehören folgende Krankheitsbilder: Bandscheibenschäden, Spinalkanalstenosen, Karpaltunneltunnelsyndrom, Sulcus Ulnarissyndrom usw.. Zur diagnostischen Einordung sind neben der klinisch-neurologischen Untersuchung, neurophysiologische Verfahren und oftmals eine Bildgebung erforderlich.
  • Polyneuropathie
    Dabei handelt es sich um Funktionsstörungen der Arm- und /oder Beinnerven, die zu einer Missempfindung, wie einem Kribbeln oder Taubheit der Füße und/oder Hände führen können. Diesbezüglich sind laborchemische und neurophysiologische Untersuchungen sinnvoll.
  • Migräne
    Darunter versteht man einen meist einseitig pulsierenden starken Kopfschmerz, der oft von einer Überempfindlichkeit gegenüber Lärm und Licht, sowie Übelkeit und Erbrechen begleitet ist. Vorausgehend ist oft eine Aura mit visuellen, sensiblen, motorischen oder sprachlichen Funktionsstörungen.
  • Spannungskopfschmerz
    Darunter versteht man einen drückenden oder ziehenden leichten Kopfschmerz im gesamten Kopfbereich.
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
    Damit meint man eine Störung der räumlichen Orientierung oder die fälschliche Wahrnehmung einer Bewegung des Körpers oder der Umgebung (Schwanken, Drehen). Auch das Gefühl der drohenden Bewusstlosigkeit wird oft als Schwindel empfunden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Zu den häufigen Krankheitsbildern gehört der gutartige Lagerungsschwindel, Morbus Meniere, Hirnstamminfarkt, verstibuläre Migräne und der psychogene Schwindel. Je nach Anamnese werden entsprechende Untersuchungen angewendet (u.a. Neurosonologie, Neurophysiologie und EEG).
  • Demenz, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
    Eine überwiegend im Alter auftretende Erkrankung mit fortschreitender Einschränkung geistiger Leistungsfähigkeit. Es ist vordergründig das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Auch kann sich eine Veränderung der Persönlichkeit zeigen. Je nach Form und Schweregrad der Demenz bestehen unterschiedliche Behandlungsoptionen. Am häufigsten kommt die Alzheimer und vaskuläre Demenz ursächlich vor.
  • Gefäßerkrankungen und Schlaganfall
    Darunter versteht man Durchblutungsstörungen, die zu vielfältigen Symptomen wie Lähmungen, Sehstörungen, Sprachstörungen und Gefühlsstörungen führen können. Ein akuter Schlaganfall oder Vorbote (sog. TIAs) sind Notfälle, die sofort im Krankenhaus (Stroke Unit) behandelt werden müssen. In der Folge eines Schlaganfalls wird eine neurologische Betreuung notwendig, um z.B. Therapien bei Lähmungen, epileptischen Anfällen oder Gefäßverengungen durchzuführen. Auch ist bei vorhandenem Gefäßrisikoprofil eine prophylaktische Neurosonologie zur Schlaganfallprävention sinnvoll.
  • Parkinsonsyndrom und Bewegungsstörungen
    Dabei handelt es sich um eine fortschreitende neurologische Erkrankung mit Hauptsymptomen der Muskelstarre, Zittern, Bewegungsarmut und Haltungsinstabilität. Die Behandlung erfolgt durch eine individuelle zusammengestellte Medikation kombiniert mit physikalischen Maßnahmen. Andere Formen des Zitterns müssen durch ausführliche Untersuchungen ausgeschlossen werden.
  • Hirntumore
    Sie entstehen meist aus einer Gewebewucherung des Nervenstützgewebes (Gliome, Astrozytome), aber auch der Hirnhäute (Meningeome) oder der Hypophyse (Hypophysenadenome). Auch kommen Metastasen im ZNS oder Rückenmark aus anderen Organen (Primarius) vor. Sie machen sich häufig durch Kopfschmerzen, Sehstörungen, Gleichgewichtsproblemen, epileptischen Anfällen uvm. bemerkbar. Diagnostisch steht eine Bildgebung und EEG im Vordergrund.
  • Anfallsleiden und Bewusstseinsstörungen
    Darunter versteht man wiederholt auftretende Ereignisse, die zu plötzlichen, unwillkürlichen und stereotypen Verhaltens- oder Bewusstseinsstörungen führen. Neben der Anamnese und Fremdanamnese ist eine EEG und ggf. eine Bildgebung sinnvoll.
  • Restless-legs-Syndrom
    Das sog. Syndrom der unruhigen Beine geht mit einer Gefühlsstörung unter Bewegungsdrang der Beine einher. Die Beschwerden treten meistens am Abend oder in der Nacht bei ruhigem Sitzen oder Liegen auf.
  • Multiple Sklerose und andere entzündliche ZNS Erkrankungen
    Dabei handelt es sich wohl um eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems die meist in Schüben verläuft und / oder langsam voranschreitet. Zur diagnostischen Einordnung sind neurophysiologische Untersuchungen, eine Bildgebung, Lumbalpunktion und neuropsychologische Tests erforderlich. Sie macht sich klinisch oft mit dem Beginn einer Retrobulbärneuritis bemerkbar.
  • Depression
    Die Erkrankung äußert sich in gedrückter Stimmung, Antriebsminderung, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Gefühl der Minderwertigkeit, Hoffnungslosigkeit, Überforderung und Erschöpfung. Es können Schuldgefühle, Probleme bei der Entscheidungsfindung und Gedankenkreisen vorliegen. Auch körperliche Symptome wie Gewichtsverlust oder- zunahme, Schmerzen an unterschiedlichen Körperregionen können auftreten.
  • Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen
    Bei einer Belastungsstörung handelt es sich um kurz anhaltende angstbesetzte und/oder depressive Reaktionen auf ungewöhnliche seelische Belastungen bzw. Belastungssituationen. Anpassungsstörungen reichen von der Reaktion auf den Verlust eines Angehörigen bis zu den Anpassungsproblemen von Migranten. Dabei liegen vor allem Gefühle der Unsicherheit, Überforderung, Depression und Angst vor.
  • Burnout- Syndrom
    Das " Ausgebranntsein" ist durch ein Gefühl einer körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfung aufgrund anhaltender beruflicher oder anderer Überlastungen gekennzeichnet. Die Erkrankung wird meist durch unzureichende Bewältigungsmöglichkeiten des chronischen Stressabbaus ausgelöst. Unterbleibt eine rechtzeitig eingeleitete Behandlung mündet das Burn-out Syndrom oft in eine Depression.
  • Angst-Störungen und Phobien
    Dabei besteht entweder eine übertriebene unspezifische Angst oder konkrete Furcht (Phobie) vor einem Objekt bzw. Situation. Dazu gehört auch die Panikstörung, bei der Ängste zu Panikattacken führen. Um begleitende körperliche Beschwerden, wie Atemnot oder Herzrasen von einer organischen Erkrankung zu unterscheiden sind laborchemische und technische Untersuchungen erforderlich.

 

 

Sprechzeiten & Praxiszeiten

Sprechzeiten
Montag: 9:00 - 18:00 Uhr
Dienstag: 9:00 - 14:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 14:00 Uhr
Jeden 2. Freitag und Samstag im Monat: 9:00 - 14:00 Uhr
Praxiszeiten
Montag: 8:30 - 18:00 Uhr
Dienstag: 8:30 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 8:30 - 14:00 Uhr
Freitag: 9:00 - 14:00 Uhr
Jeden 2. Samstag im Monat: 8:30 - 14:00 Uhr

KONTAKT

Addresse Augustenstr. 1
80333 München
Telefon 089 / 55 53 40
Fax 089 / 59 29 69
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